{"id":12026,"date":"2023-02-22T12:56:10","date_gmt":"2023-02-22T11:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/mpg-do.de\/?p=12026"},"modified":"2023-04-12T12:43:18","modified_gmt":"2023-04-12T10:43:18","slug":"luegengeschichten-aus-der-6d","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mpg-do.de\/?p=12026","title":{"rendered":"L\u00fcgengeschichten aus der 6d"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sch\u00fcler_innen aus der Erprobungsstufe stimmen sich mit L\u00fcgengeschichten auf das Musiktheaterst\u00fcck &#8222;In 28 Tagen durch Europa&#8220; ein. Unter der Leitung von Herrn Buddemeyer sind die Sch\u00fcler_innen der 6d bereits in die Welt von Phileas Fogg und Jean Passpartout eingetaucht. Lea Z., Marleen S. und Juli K. haben jeweils den 1. Platz bis 3. Platz f\u00fcr die besten L\u00fcgengeschichten in ihrer Klasse belegt. Bei den tollen Geschichten w\u00fcrde auch Jules Verne gratulieren!\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>In 28 Tagen durch Europa<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>(eine L\u00fcgengeschichte von Lea Z., 6d)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es war ein ganz normaler Dienstagabend. Ich, Phileas, ging wie immer in den Club der wichtigen Gentlemen, der High Society Londons. Hier ging es darum, zu sehen und gesehen zu werden. Percy, ein Gentleman, der sich f\u00fcr sehr wichtig hielt, fragte mich, ob ich schon einmal in Berlin oder Z\u00fcrich gewesen sei. Als ich zugab, dass ich \u00fcberhaupt noch nie in Europa gewesen sei, war er sehr erstaunt. Er meinte: \u201eWer Europa nicht kennt, der kennt die Welt nicht!\u201c Seine Arroganz machte mich w\u00fctend und ich sagte, dass ich ganz Europa in nur 28 Tagen bereisen k\u00f6nne und sogar das R\u00e4tsel von Frances Franklin l\u00f6sen k\u00f6nne. Das jedoch versuchten George Percy und Co. zu verhindern, wie ich sp\u00e4ter erfuhr. \u201eAber ihr bekommt von mir noch ein paar andere Aufgaben\u201c, verk\u00fcndete Percy. Ich stimmte zu und gab ihm vorsichtig die Hand. Doch jetzt musste ich mich beeilen, ich kramte in meiner Jackentasche, holte meine selbst gebaute Funksch\u00fcssel heraus und funkte meinen Assistenten Monsieur Jean Passepartout an. Denn schlie\u00dflich musste irgendjemand meine Koffer tragen. Ich erz\u00e4hlte ihm die ganze Sache und dass wir sogar eine Karte mit unseren Standorten von Percy bekommen hatten. Unser erstes Reiseziel war Deutschland, mitten in der Millionenstadt Berlin. Knappe zwei Stunden fuhren Passepartout und ich, bis wir an einem Flughafen angekommen waren. Von dort aus sollte alles sehr schnell gehen. Wir setzten uns in ein Flugzeug und flogen nochmal drei Stunden, bis wir endlich angekommen waren, n\u00e4mlich mitten in Berlin. Da schaute Passepartout nochmals auf die Karte und las: \u201eEsst einen Berliner, aber keinen normalen &#8211; einen mit extra scharfer Chillif\u00fcllung! Aber ich bin ja kein Monster, nur einer von euch muss den saftigen Berliner verzehren. Viel Spa\u00df!\u201c Ich wusste, was George vorhatte, er wollte uns beide auseinanderbringen. Doch das sollte nicht passieren, denn wir waren uns einig, dass Passepartout den Berliner essen w\u00fcrde. Wir suchten und suchten, bis wir endlich einen B\u00e4cker gefunden hatten, der so eine Speise verkaufte. Wir bezahlten und gingen wieder nach drau\u00dfen. Nach ein paar Minuten nahm er all seinen Mut zusammen und biss rein. Auf einmal wurde sein ganzes Gesicht feuerrot. Er keuchte nach Luft und rannte zu einem Restauranttisch, wo eine gro\u00dfe Kanne Milch stand. Er trank sie komplett aus und sagte keuchend: \u201eGESCHAFFT!\u201c Damit lag Passepartout goldrichtig. Wir konnten das erste Land auf der Karte abhaken und unser n\u00e4chster Standort war Hamburg, dort sollten wir 50 k\u00f6stliche Hamburger essen. In Luxemburg sollten wir einen ganzen ger\u00f6steten Luchs essen. \u201eIgiiiiiiiiiiiiiitt!\u201c, dachte ich mir da. Aber auch die anderen St\u00e4dte hatten verschiedenste Wortspiele im Namen, mit ekligen oder herausfordernden Aufgaben. Doch dann, nach 27 Tagen, war es so weit, nur noch ein Land, was zu bereisen war: Frankreich, genauer die wundersch\u00f6ne Stadt Paris. Dort schaute Passepartout noch ein letztes Mal auf die Karte, doch unter Frankreich stand rein gar nichts, nur eine gro\u00dfe wei\u00dfe L\u00fccke. \u201eDas gibt es doch nicht\u201c, sagte ich w\u00fctend. Da nahm Passepartout die Karte an sich und sagte ganz klar: \u201eglibbetuacktpunkto, auch genannt Verschwindensglibber!\u201c Ich konnte mir ja denken, was das bedeutete. Aber was sollten wir tun? Es musste irgendeinen Hinweis zu Francis Franklin geben. Wir \u00fcberlegten und \u00fcberlegten. \u201eDoch, was ist, wenn die Wortspiele kein Zufall waren?\u201c sagte ich. \u201eNa klar, die Franz\u00f6sische Fleischwurst!\u201c stimmte Passepartout zu. Schnell gingen wir in die n\u00e4chste Metzgerei und bestellten eine Wurst. Doch die nette Dame sagte nur: \u201eBringt den Eiffelturm zur\u00fcck! Francis Franklin hat ihn gestohlen!\u201c Mit dieser Ansprache verschwand die Dame durch die Hintert\u00fcr. Aber wie konnte das sein, der Eiffelturm stand doch da. Ich ging wieder nach drau\u00dfen und zeigte auf den Eiffelturm. Doch was war das? Unten an einem Bein tropfte etwas Braunes und Dickfl\u00fcssiges hinunter. Passepartout probierte es und schmatzte: \u201eMmmh\u2026 saftige Schokolade!\u201c Der ganze Turm bestand nur aus Schokolade. Wir fragten viele Leute, ob sie etwas Verd\u00e4chtiges gesehen hatten. Der Letzte mit einer breiten Sonnenbrille, einem gro\u00dfen Schal und einem hohen Zylinderhut sagte: \u201eDahinten in der H\u00f6hle, wo alles abgesperrt ist, denn niemand wei\u00df, was sich dahinter verbirgt.\u201c Nach diesem Satz rannten Passepartout und ich zu dieser H\u00f6hle. Nach ein paar Minuten waren wir da. Wir schauten ins Innere der H\u00f6hle, alles war stockdunkel. Doch wir hatten nicht mehr viel Zeit, also krochen wir unter dem Absperrband hindurch und gingen vorsichtig hinein. Es war ein endloses Labyrinth. So langsam hatten wir die Hoffnung komplett aufgegeben. Wir wollten gerade zur\u00fcckgehen, da packten uns drei Personen und steckten uns in einen gro\u00dfen K\u00e4fig. In dem Licht der Taschenlampe konnte ich George Percy erkennen, er trug den gleichen Schal, den auch der Mann vorhin trug. Er wollte uns daran hindern, das R\u00e4tsel zu l\u00f6sen. Eine Stunde hatte es gedauert, bis sie endlich weggingen. \u201eWas sollen wir tun, gleich ist die Zeit um?\u201c fragte ich leicht traurig. W\u00e4hrenddessen kramte Passepartout in seiner M\u00e4nnerhandtasche und holte eine Haarspange heraus. Er griff nach dem Schloss, ein paar Sekunden rumhantieren und das Schloss war geknackt. Wir waren befreit, doch das half uns nicht viel, denn wir wussten nicht, wo der Eiffelturm war. Traurig setzte ich mich auf einen Stein. Pl\u00f6tzlich knatterte alles und eine Wand \u00f6ffnete sich hinter mir \u2026 der Eiffelturm. Passepartout und ich nahmen uns zwei Seile und zogen ihn heraus, bis wir wieder an seinem Platz waren. Doch was war das, da stand kein schokoladener Eiffelturm mehr, sondern nur noch ein riesiger Berg aus Schokolade, denn die ganze Schokolade war w\u00e4hrend unseres kleinen Ausflugs komplett geschmolzen und viele Kinder spielten, a\u00dfen oder badeten sogar in der Schokolade. Ich packte Passepartout und sagte stolz: \u201eMein lieber Assistent, wir haben das Unm\u00f6gliche m\u00f6glich gemacht und George Percy ein f\u00fcr alle Male hinter Gitter gebracht!\u201c Den Rest des Tages genossen wir den Abend, in der Gewissheit, dass Percy niemandem mehr schaden w\u00fcrde. Als Erinnerung a\u00dfen wir noch einen Berliner, aber ganz bestimmt ohne Chiligeschmack. &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Einmal durch Europa (Marleen S., 6d)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es war ein normaler Dienstagabend. Ich ging wie immer in den Club der wichtigen Gentlemen, die high Society Londons. Hier ging es darum zu sehen und gesehen zu werden. George Percy, ein sich f\u00fcr sehr wichtig haltender Gentleman, fragte mich, ob ich schon einmal in Berlin oder Z\u00fcrich gewesen sei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als ich zugab, dass ich \u00fcberhaupt noch nie in Europa gewesen war, war er sehr erstaunt. Er meinte: Wer Europa nicht kennt, der kennt die Welt nicht.!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seine Arroganz machte mich w\u00fctend und ich sagte, dass ich ganz Europa in nur 28 Tagen bereisen w\u00fcrde und sogar das R\u00e4tsel um die goldene Krone l\u00f6sen k\u00f6nne. Die Wette galt, allerdings versuchten Percy und Co meinen Sieg zu verhindern. Das erfuhr ichaber erst einige Zeit sp\u00e4ter.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mein Kammerdiener und ich hatten nat\u00fcrlich alles perfekt geplant. Wir wollten von Irland aus starten und dann in Polen enden. Wir reisten also fest entschlossen in die Hauptstadt Irlands, Dublin. Wir setzten uns in ein Caf\u00e9 und ich zeigte meinem Kammerdiener eine alte Schatzkarte. Sie war ein Erbst\u00fcck meines Ur-, Ur-, Urgro\u00dfvaters und gleichzeitig unser einziger Anhaltspunkt auf der Suche nach dem Schatz der goldenen Krone.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eSo wird unsere Route aussehen. Da wo die Kreuze sind, ist jeweils ein Hinweis auf den Ort zu finden, wo die goldene Krone und ihr Schatz versteckt sein sollen!\u201c, meinte ich selbstsicher. Wir reisten also noch am selben Tag \u00fcber Portugal nach Pino del Oro in Spanien. Dort mieteten wir ein Auto und fuhren zu dem Punkt, der dem Kreuz auf der Karte entsprach. Er lag direkt an dem Fluss Embalse de Villacampo. Der Fluss lag still und gl\u00e4nzend vor uns, als wir pl\u00f6tzlich eine Stimme h\u00f6rten. Es kam ein M\u00e4dchen auf uns zu und sie sah tats\u00e4chlich aus wie Pippi Langstrumpf. Ich meinte zu meinem Kammerdiener:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eSiehst du auch, was ich sehe?\u201c Er antwortete erstaunt: \u201eOui!\u201c. Das M\u00e4dchen mit den roten Z\u00f6pfen sagte zu uns: \u201eIch habe f\u00fcr euch den ersten Hinweis auf der Suche nach dem Schatz der goldenen Krone. Ihr m\u00fcsst unten am Flussufer ca. einen halben Meter tief graben. Und damit war sie so schnell verschwunden, wie sie gekommen war. Uns blieb also keine Zeit mehr uns zu wundern, sondern wir gruben so schnell es ging an der beschriebenen Stelle und stie\u00dfen auf eine Schatulle, in der sich ein Zettel befand. Hierauf stand:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ihr m\u00fcsst in ein Land, das an ein Meer angrenzt. Aber seit gewarnt\u2026ihr seid nicht allein auf eurer Suche!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eMon Dieu!\u201c, stie\u00df Monsieur Passepartout aus. \u201eWas f\u00fcr ein wichtiger Hinweis auf unserer Suche!\u201c Aber soll das hei\u00dfen, dass wir verfolgt werden?\u201c Ich beruhigte ihn mit einem St\u00fcck Schokolade und wir machten uns auf den Weg zum Hotel. Leider hatten wir nicht bemerkt, dass wir belauscht worden waren. Die Mitglieder des Reformclubs lauerten versteckt hinter einigen Felsen und lachten sich ins F\u00e4ustchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen reisten wir weiter nach Paris. Auf diesem Weg begleitete uns Graf Zeppelin mit dem wir tats\u00e4chlich in einer fliegenden Untertasse in Null Komma nichts die Strecke zur\u00fccklegen konnten. Den n\u00e4chsten Hinweis fanden wir auf der Spitze des Eifelturms. Er lautete:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dem gesuchten Land machen viele Menschen Urlaub.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eFast \u00fcberall auf der Welt machen Leute Urlaub!!, maulte mein Kammerdiener entr\u00fcstet. \u201eDas hilft ja \u00fcberhaupt nicht!\u201c Ich war selbst wenig begeistert und so reisten wir noch am selben Tag weiter nach London, Br\u00fcssel und schlie\u00dflich nach Amsterdam. Hier sollte auch der n\u00e4chste Hinweis zu finden sein. An der Nordseek\u00fcste in der N\u00e4he von Den Haag fanden wir auf einem Blumenmarkt hinter der 287. Tulpe in Reihe 68 folgenden Hinweis:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der letzte Buchstabe der Hauptstadt des gesuchten Landes ist ein N.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach diesem Erfolg dauerte es ganze 5 Tage, bis wir endlich D\u00e4nemark erreicht hatten. Ich fasse mich kurz, den n\u00e4chsten Hinweis fanden wir gut versteckt in einer sehr alten Kirche hinter dem linken Fu\u00df von Jesus am Kreuz, direkt \u00fcber dem Altar. Er lautete:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der letzte Buchstabe des gesuchten Landes ist ein D.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir reisten weiter durch Schweden, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland und Litauen bis nach Wei\u00dfrussland. Dort half uns v\u00f6llig unerwartet Graf Dracula. Es ergab sich hierdurch eine besondere Herausforderung f\u00fcr uns, denn die Suche konnte nur in absoluter Dunkelheit passieren. Ich rammte mir einige Male den Kopf an im Weg stehenden B\u00e4umen oder Laternenmasten, aber tapfer wie ich bin, machte mir das nat\u00fcrlich nichts aus. Wir wurden mit dem n\u00e4chsten Hinweis belohnt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dem gesuchten Lande werden viele Oliven angebaut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir reisten noch durch viele andere L\u00e4nder, in denen wir todesmutig und tollk\u00fchn folgende Hinweise fanden:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dem gesuchten Land kann es sogar Braunb\u00e4ren geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Landessprache beginnt mit G.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die W\u00e4hrung des Landes ist EURO.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im letzten Land unserer Reise angekommen stie\u00dfen wir in Polen auf den letzten, alles entscheidenden Hinweis:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gesuchte Land f\u00e4ngt ebenfalls mit G an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eJuchhu!\u201c, jubelte mein Kammerdiener. \u201eEs ist Griechenland!! Jetzt ergibt alles einen Sinn und alle Hinweise f\u00fcgen sich logisch zusammen!\u201c Selbstverst\u00e4ndlich hatte ich das auch l\u00e4ngst erkannt. Leider aber waren wir unvorsichtig gewesen. Der Reformclub hatte uns erneut hinterh\u00e4ltig belauscht, ohne dass wir die geringste Ahnung davon hatten.Aber am n\u00e4chsten Morgen sah ich zuf\u00e4llig einen von ihnen schnell um eine Hausecke huschen und schaltete blitzschnell: \u201eHach, Passepartout! Wie gut, dass wir gestern noch rechtzeitig herausgefunden haben, dass der Schatz in diesem kleinen Ort in Irland zu finden ist! Lass uns schnell dorthin aufbrechen.\u201c Zum Gl\u00fcck reagierte mein Kammerdiener perfekt und so flog meine so clevere List nicht auf. George informierte die anderen und wir sahen noch, wie sie sich heimlich auf den Weg nach Irland machten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir aber flogen in Windeseile nach Griechenland und nat\u00fcrlich hatte ich meine Wette somit gewonnen und war nicht nur 28 Tagen durch ganz Europa gereist, sondern hatte noch nebenbei den gr\u00f6\u00dften Schatz aller Zeiten gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Juli K. (6d)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es war ein normaler Dienstagabend. Ich ging wie immer in den Club der wichtigen Gentleman, die High Society Londons. Hier ging es darum, zu sehen und gesehen zu werden. Percy, ein sich f\u00fcr sehr wichtig haltender Gentleman, fragte mich, ob ich schon einmal in Berlin oder Z\u00fcrich gewesen sei. Als ich zugab, dass ich \u00fcberhaupt noch nie in Europa gewesen war, war er sehr erstaunt. Er meinte:,,Wer Europa nicht kennt, der kennt die Welt nicht!\u201c Seine Arroganz machte mich w\u00fctend und ich sagte, dass ich ganz Europa in nur 28 Tagen bereisen k\u00f6nne und sogar das R\u00e4tsel von Graf Zeppelin l\u00f6sen k\u00f6nne. Das jedoch versuchten Percy und Co. zu verhindern, wie ich sp\u00e4ter erfuhr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Davon lie\u00df ich mich aber nicht aufhalten, und machte mich auf den Weg nach Deutschland. Dort traf ich auf Pippi Langstrumpf die gerade einen&nbsp; Spaziergang machte. Etwas unbeholfen mit meinem Google-\u00dcbersetzer in der Hand, beschloss ich sie auf Deutsch nach dem R\u00e4tsel des Grafen Zeppelin zu fragen. Sie sagte: \u201eDanach suchst du also.. das einzige, was ich dir sagen kann ist, dass es in Tschechien noch einen Hinweis gibt.\u201c Also flogen ich und mein Diener Passepartout auf unseren Zylindern kurzerhand nach Tschechien. Nur um festzustellen, dass das R\u00e4tsel schon gel\u00f6st wurde. Steckte vielleicht Percy dahinter? Nun setzten wir uns auf ein Windrad und wurden nach Frankreich mitten in eine Baguette-Fabrik geschleudert. Wir a\u00dfen alles auf, was bisher produziert wurde. Wir hatten nicht mehr viel Zeit und beschlossen mit gro\u00dfen Spr\u00fcngen durch ganz Europa zu reisen \u2014 oder besser gesagt zu springen. Wir m\u00fcssen ja eigentlich nur einmal einen Fu\u00df in das Land setzen und das z\u00e4hlt ja als bereist, oder? Also setzte ich mich auf Passepartout und Passepartout auf meinen Zylinder. Mit gro\u00dfen Spr\u00fcngen bewegten wir uns durch Schweden, prallten in Italien am Kolosseum wieder ab und flogen Richtung Kroatien. Doch den Kroaten gefiel das gar nicht gut und sie fingen an mich und Passepartout mit kroatischem Oktopusssalat abzuwerfen und uns mit Hilfe von Tellern hinterherzuspringen. Wir waren dann so viele, dass wir in Paris beinahe den Eiffelturm plattgequetscht h\u00e4tten. Die Franzosen wurden ebenfalls sauer, konnten uns aber nicht hinterherspringen, weil wir ja vorhin das ganze Baguette aus der Bauguette-Fabrik gegessen hatten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(offenes Ende)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sch\u00fcler_innen aus der Erprobungsstufe stimmen sich mit L\u00fcgengeschichten auf das Musiktheaterst\u00fcck &#8222;In 28 Tagen durch Europa&#8220; ein. Unter der Leitung von Herrn Buddemeyer sind die Sch\u00fcler_innen der 6d bereits in die Welt von Phileas Fogg und Jean Passpartout eingetaucht. Lea Z., Marleen S. und Juli K. haben jeweils den 1. Platz bis 3. 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