Die diesjährige Sommerwanderfahrt fand in der letzten Woche der Sommerferien von Freitag dem 15.8.2025 bis Samstag dem 23.8.2025 statt. Wir trafen uns Freitag in aller Frühe am Dortmunder Hauptbahnhof, um dann gemeinsam mit dem Zug nach Berlin zu fahren. In Berlin angekommen, hatten wir noch Zeit bis wir weiter zu unserem eigentlichen Ziel mussten und so haben wir in Kleingruppen uns aufgemacht Berlin ein wenig zu erkunden. Nach der Erkundung des Brandenburger Tors, der verschiedenen Botschaften und Essen, sind wir wieder zum Berliner Hauptbahnhof gegangen, um dort mit dem Zug und Bus nach Beskow zu fahren.

Nach einer sehr warmen und verschwitzten Anreise, waren wir endlich an unserem Ziel für den heutigen Tag angekommen und trafen auch den Rest der Gruppe, der mit dem Auto gekommen ist. Im Anschluss an das Aufriggern der Boote, das Abendessen und das Aufbauen unseres Schlafplatzes — wir haben auf einer Plane unter freiem Himmel geschlafen — ging es zum Abschluss des Tages Schwimmen.

Am nächsten Morgen ging es nach einer von Mücken zerstochenen und schlaflosen Nacht weiter in Richtung Berkenbrück. Von Beeskow bis Berkenbrück (bei Fürstenwalde) ging’s zunächst über die Drahendorfer Spree und anschließend auf den Oder-Spree-Kanal. Wir mussten selbst schleusen und die Boote mit dem Schleppwagen umtragen, bevor es abends Wraps gab. Und dieses Mal mussten wir uns nicht vor Mücken fürchten, denn wir haben im Zelt geschlafen.

Die Nächste Etappe führte von Berkenbrück bis nach Hangelsberg, wo wir wieder einmal schleusen mussten. Wir ließen die Boote in Ufernähe und ein paar von uns waren schon mit dem Bulli zu unserem Rastplatz beim RV Wasserfreunde Erkner gefahren. Der Rest blieb noch da und nachdem Ida ihr Handy ins Wasser fallen gelassen hatte — das Handy ist noch heile — wurden wir auch abgeholt. Am Abend spielten wir eine kurze Runde Volleyball und aßen zu Abend, bevor wir im Zelt schlafen gingen.

Die Etappe von Hangelsberg nach Erkner führte über die Müggelspree und war überraschend entspannt. Wir machten viele Pausen, weil wir noch auf Hans Voll warten mussten, die erst spät losgefahren waren. Trotz des späten Starts holten sie uns am Ende doch noch ein. Bevor es abends ans Grillen ging, nutzten einige noch die Gelegenheit, im Dämeritzsee schwimmen zu gehen und sich abzukühlen. Vor dem Grillen haben wir die Bekanntschaft mit Heinz Dieter, der eigentlich einfach Heidi genannt wird, gemacht. Wir führten ein sehr interessantes Gespräch mit ihm und er erzählte uns, wie es für ihn war, in Ostdeutschland aufzuwachsen. Danach aßen wir gemeinsam und er erzählte uns noch weitere Geschichten.

Von Erkner ging es über den Gosener Kanal und der Dahme nach Berlin-Grünau. Es war eine sehr kurze Etappe und so hatten wir noch genügend Zeit zum Taufen und Arne zeigte uns den richtigen Weg, um ins Wasser zu springen. Nach dem Schwimmen haben wir gemeinsam eine Runde mit dem Volleyball gespielt, aber mit Bestrafungen — sonst wäre es ja langweilig. Beim Abendessen wurden die Spielschulden beglichen. Arne und Nick sangen ein wundervolles Cover von Bohemian Rhapsody und Jana und Leonard führten ein kleines Rollenspiel auf. Danach saßen einige von uns zusammen am Lagerfeuer, aßen Marshmallows und Chips. Zwischen den Gesprächen für die kommende Kommunalwahl konnte man auch hören, wie ChatGPT angestrengt versuchte 500 mal denselben Buchstaben zu sagen.

Am nächsten Tag sind wir von Berlin Grünau nach Neukölln gerudert. Das war auch unsere letzte Etappe auf dieser Wanderfahrt. Wir übernachteten dort in der Rudergesellschaft Wiking e.V. Nachdem wir unsere Schlafplätze hergerichtet hatten, gab es dann zum Abendessen Burger. Am nächsten Tag erkundeten wir Berlin, gingen gemeinsam den Berliner Dom besichtigen und danach sind wir in Kleingruppen ein bisschen flanieren gewesen. Zum Abend hin spielten einige von uns noch Volleyball auf dem Beachvolleyballfeld.

Am Freitag haben wir die Boote abgeriggert und den Anhänger beladen. Dann haben wir gemeinsam den Reichstag bestiegen und anschließend noch in Kleingruppen erkundet. Am Abend gab es das traditionelle Abschlussessen. Danach haben einige von uns Hitster gespielt. Am Samstag ging es dann verspätet mit dem ICE zurück nach Hause, da irgendwelche Frauen mit Fahrrädern nicht den Zug verlassen wollten.

von Denis und Noah