„Erinnern für die Zukunft“
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Mit der Öffnung der Tore dieses Ortes des Schreckens wurde der Welt das unvorstellbare Grauen nationalsozialistischer Verbrechen offenbart. Millionen Menschen – Juden, Roma, Sinti, politische Gefangene und viele andere – wurden entrechtet, entmenschlicht und ermordet.
„Wenn man über Auschwitz spricht, muss man an die denken, die dort geblieben sind, und an die, die überlebt haben, um zu erzählen – damit man uns glaubt, damit man nie vergisst.“
— Primo Levi, Auschwitz-Überlebender

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a, 10b, 9c, und 9f Lebensgeschichten von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung recherchiert und ihre Schicksale exemplarisch dokumentiert. Diese biographischen Arbeiten zeigen, dass hinter jeder Zahl ein Mensch stand – mit Träumen, Familien und Hoffnungen.
„Ich erzähle, weil ich will, dass junge Menschen wissen: Hass beginnt mit Worten – und kann in Taten enden.“
— Anita Lasker-Wallfisch, Auschwitz-Überlebende

Auch die 10er, 9er und zwei Schülerinnen aus der Q1 beschäftigten sich mit verschiedenen Formen des Erinnerns und Gedenkens. Dabei richteten sie ihren Blick sowohl auf die Spuren des Nationalsozialismus direkt „vor unserer Haustür“ als auch auf Orte des Erinnerns wie Gedenkstätten, Museen und Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen.
Die Ausstellung in der Pausenhalle lädt alle Mitschülerinnen und Mitschüler ein, sich mit den Fragen auseinanderzusetzen:
Wie konnte das geschehen?
Welche Verantwortung tragen wir heute?
Und was bedeutet „Nie wieder“ in unserer Zeit?
Jennifer Heider, Anna Jäger
