Das kann doch wohl nicht wahr sein?!“

Eine Nachricht erscheint im Feed, wird geteilt und klingt zunächst glaubwürdig. Aber stimmt sie wirklich? In Zeiten von sozialen Medien, Künstlicher Intelligenz und einer stetig wachsenden Informationsflut wird es immer wichtiger, Nachrichten kritisch zu hinterfragen. Genau darum ging es bei den Europawochen 2026 am MPG.

Im Rahmen des Projekts der Dortmunder Europaschulen und Iserlohn „Das kann doch wohl nicht wahr sein?! – Faktencheck Europa“ beschäftigten sich ca. 150 Schülerinnen und Schüler (von Klasse 7 bis Q1) mit Pressefreiheit, Journalismus, Künstlicher Intelligenz und Desinformation. Das Projekt wurde von der Landesinitiative Europa-Scheck gefördert.

Fake News auf der Spur

Mit Unterstützung der Organisation Correctiv fand im Mai eine Vortrags- und Workshopreihe statt. 

Den Auftakt machte am 5. Mai 2026 Herr Obermeier mit „Was ist guter Journalismus?“. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit journalistischen Standards und der Bedeutung sorgfältiger Recherche und unabhängiger Berichterstattung.

Am 7. Mai folgte mit Herrn Steiniger der Workshop „Alles KI, alles Fake? – Fakten gegen Fake“. Im Mittelpunkt standen die Möglichkeiten und Risiken Künstlicher Intelligenz sowie die Frage, wie KI-generierte und manipulierte Inhalte erkannt werden können.

Am 11. Mai konnten die Schülerinnen und Schüler im Workshop mit Frau Weber von Salon 5 selbst aktiv werden. Sie lernten Methoden des Faktenchecks kennen und erhielten Einblicke in die Erstellung eines Podcasts.

Den Abschluss bildete am 30. Juni 2026 eine gemeinsame Veranstaltung an der Europaschule in Dortmund, bei der die beteiligten Europaschulen ihre Ergebnisse präsentierten und auf TaskCards sicherten. Die Europawochen machten deutlich: Wer Informationen kritisch hinterfragt und Quellen überprüft, kann sich sicherer in der digitalen Welt bewegen und aktiv an einer demokratischen Gesellschaft teilhaben.

Carla Costa, Europaschulkoordination